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11 Tage Namibia – von der Wüste bis zur Sambesi-Region

vor 14 Stunden
7 Min. Lesezeit
Zebras ziehen durch staubige Savanne des Etosha Nationalparks bei Sonnenuntergang, Staub wirbelt auf.

Namibia ist ein Land der Gegensätze: Im Süden warten riesige rote Dünen und trockene Wüstenlandschaften, an der Atlantikküste trifft die Wüste auf das Meer und im Norden verwandelt sich die Landschaft in weite Savannen und grüne Flusslandschaften.


Genau diese Vielfalt macht Namibia zu einem besonderen Reiseziel für einen Roadtrip. Auf einer Reise durch das Land können innerhalb weniger Tage völlig unterschiedliche Landschaften und Tierwelten aufeinanderfolgen – und dazwischen liegen oft viele Kilometer scheinbar unberührter Natur.


Eine mögliche Route führt innerhalb von elf Tagen von Windhoek über Sossusvlei und Swakopmund bis zum Etosha-Nationalpark und weiter in die Sambesi-Region. Dabei lassen sich die großen Highlights Namibias miteinander verbinden, ohne dass die Reise nur aus einer Aneinanderreihung von Sehenswürdigkeiten besteht.


Für diesen Artikel haben wir uns die 11-tägige Namibia-Route von OL Leisure Tours genauer angesehen. Der Anbieter kombiniert Selbstfahrerreisen mit privaten geführten Touren und bietet verschiedene Möglichkeiten, Namibia individuell zu entdecken.


Inhaltsverzeichnis


1. Warum Namibia auf die Reiseliste gehört


Namibia ist vor allem für seine außergewöhnlichen Landschaften bekannt. Das Land gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde und erstreckt sich über eine Fläche, die ungefähr der Größe Deutschlands und Spaniens zusammen entspricht. Gleichzeitig leben dort nur rund drei Millionen Menschen.

Das Ergebnis: sehr viel Raum.


Die Namib gilt als eine der ältesten Wüsten der Erde und einige ihrer Dünen gehören zu den höchsten der Welt. Dazu kommen die riesige Salzpfanne des Etosha-Nationalparks, der Fish River Canyon und eine außergewöhnliche Tierwelt.

Besonders spannend ist dabei der Wechsel zwischen den verschiedenen Regionen. Während im Süden die trockene Wüstenlandschaft dominiert, wartet an der Küste plötzlich der Atlantik. Im Norden wird die Landschaft zur Safari-Kulisse und im Osten zeigt sich Namibia schließlich von seiner grünen Seite.


Genau diese Kontraste machen einen Roadtrip durch Namibia so abwechslungsreich.


Frau in heller Kleidung steht auf Sanddüne am Meer in Namibia, blickt über die Küste; Fußspuren im Sand, ruhige Stimmung.


2. Die Namibia-Route im Überblick


Die 11-tägige Route von OL Leisure führt durch mehrere sehr unterschiedliche Regionen Namibias.

Etappe

Highlight

Windhoek

Start bzw. Abschluss der Reise

Sossusvlei

Rote Dünen und Deadvlei

Swakopmund

Atlantikküste und Küstenlandschaft

Damaraland

Karge Landschaften und Natur

Etosha

Safari und Tierbeobachtungen

Sambesi-Region

Flüsse, Wasser und eine grüne Landschaft

Das Besondere an der Route ist dabei der stetige Wechsel der Landschaft.

Von den roten Dünen der Namib geht es an die kühle Atlantikküste. Anschließend führt die Reise weiter in die trockenen Ebenen des Nordens, bevor sich Namibia im Osten plötzlich grün und wasserreich präsentiert.


Wer die Reise nicht komplett selbst organisieren möchte, kann die Route über OL Leisure Tours als Selbstfahrerreise oder als private geführte Reise planen lassen. Auch Fly-in-Etappen sind je nach Route und Reiseplanung möglich.



3. Sossusvlei und Deadvlei – rote Dünen und endlose Weite


Der erste große Höhepunkt der Reise wartet in der Namib-Wüste.


Sossusvlei gehört zu den bekanntesten Landschaften Namibias und ist vor allem für seine riesigen roten Sanddünen bekannt. Besonders früh am Morgen zeigt sich die Landschaft von ihrer beeindruckendsten Seite, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Dünen langsam in warme Rot- und Orangetöne tauchen.


Ein Besuch des Deadvlei gehört für viele Reisende ebenfalls zum Pflichtprogramm. Inmitten einer weißen Lehmpfanne stehen die abgestorbenen Kameldornbäume, die zusammen mit den roten Dünen im Hintergrund eines der bekanntesten Fotomotive Namibias ergeben.


Gerade für Fotografen ist die Region rund um Sossusvlei ein echtes Highlight. Durch das wechselnde Licht entstehen im Laufe des Tages immer wieder völlig unterschiedliche Stimmungen.

Und auch abseits der bekannten Fotospots lohnt es sich, Zeit für die Wüste einzuplanen. Eine Fahrt durch die Dünen, ein ruhiger Abend unter dem Sternenhimmel oder einfach der Blick über die scheinbar endlose Landschaft gehören zu den Momenten, für die man nach Namibia reist.


Mann mit Kamera geht zwischen kahlen Bäumen vor roten Sanddünen in Sossusvlei unter blauem Himmel in stiller Wüstenlandschaft.

Übernachten mitten in der Wüste


Für die Übernachtung in der Region bietet sich beispielsweise das Le Mirage Sossusvlei an. Die außergewöhnliche Unterkunft liegt inmitten der Wüstenlandschaft und verbindet die abgeschiedene Lage mit komfortabler Ausstattung.

Mit 27 Zimmern, einem Spa und einem Restaurant ist das Le Mirage gleichzeitig ein guter Ausgangspunkt, um die Landschaft rund um Sossusvlei zu erkunden.



4. Von der Wüste an den Atlantik: Swakopmund


Nach der Wüste geht es Richtung Westen – und damit direkt an die Atlantikküste.

Die Landschaft auf dem Weg nach Swakopmund verändert sich dabei Schritt für Schritt. Die roten Dünen verschwinden und machen Platz für karge Kiesflächen und eine Landschaft, die teilweise fast wie eine Mondlandschaft wirkt.

Dann taucht plötzlich der Atlantik auf.

Swakopmund selbst bildet einen spannenden Kontrast zur Wüste. Die Stadt ist geprägt von deutscher Kolonialarchitektur, Palmen und einer langen Strandpromenade. Gleichzeitig sorgt der kalte Atlantik für ein deutlich anderes Klima als im Landesinneren.


Straße mit pastellfarbenen Gebäuden, Palmen und geparkten Autos in Swakopmung; Schild Ankerplatz Restaurant & Wine Bar, bewölkter Himmel.

Auch die Umgebung bietet zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge. Bootstouren auf dem Atlantik führen beispielsweise zu Robbenkolonien und mit etwas Glück lassen sich auch Delfine beobachten.


Seelöwenkolonie am Strand, ein Tier mit offenem Maul im Vordergrund, weiches Licht, dichtes Fell, ruhige Naturstimmung

Übernachten direkt am Meer


Das Strand Hotel Swakopmund liegt direkt an der historischen Mole und ist damit ein guter Ausgangspunkt, um die Stadt und die Küste zu erkunden.

Das Hotel verfügt unter anderem über mehrere Restaurants und eine eigene Mikrobrauerei. Besonders schön ist natürlich die Lage direkt am Atlantik.



5. Damaraland und Etosha – auf Safari durch Namibia


Nach der Küste geht es wieder landeinwärts und weiter Richtung Norden.

Die Landschaft verändert sich erneut und aus der Küstenwüste werden die trockenen Weiten des Damaralandes. Schließlich erreicht die Route den Etosha-Nationalpark.

Etosha gehört zu den bekanntesten Safari-Gebieten Namibias und ist vor allem für seine große Salzpfanne und die zahlreichen Tiere bekannt.

Elefanten, Löwen, Nashörner und viele weitere Tierarten können hier beobachtet werden. Besonders spannend sind die Wasserstellen, an denen sich die Tiere häufig versammeln.

Eine Safari in Etosha bedeutet deshalb nicht unbedingt, stundenlang von einem Highlight zum nächsten zu fahren. Oft lohnt es sich, an einer Wasserstelle einfach etwas länger zu warten.

Und genau solche Momente machen eine Safari aus.


Nahaufnahme eines Löwen im Etosha Nationalpark mit dunkler Mähne, der ruhig in die Kamera blickt; unscharfer sandiger Hintergrund.

Übernachten am Etosha-Nationalpark


Das Mokuti Etosha liegt direkt am Von-Lindequist-Tor und damit unmittelbar am Eingang zum Nationalpark.

Neben morgendlichen und nachmittäglichen Pirschfahrten werden unter anderem Vogelbeobachtungen und kulturelle Erlebnisse angeboten.



6. Sambesi-Region – Namibias grüne Seite


Der größte Landschaftswechsel der Reise wartet am Ende der Route.

Wer von Etosha weiter Richtung Osten fährt, erlebt plötzlich ein völlig anderes Namibia. Statt trockener Wüstenlandschaften bestimmen nun Flüsse, Palmen und dichtes Grün das Landschaftsbild.

Die Sambesi-Region – früher auch als Caprivi bekannt – ist von zahlreichen Flüssen geprägt und bietet einen starken Kontrast zum trockenen Süden des Landes. Die Region ist außerdem für ihre Tier- und Vogelwelt bekannt.


Chobe Water Villas


Direkt am Chobe-Fluss liegen die Chobe Water Villas. Von hier aus reicht der Blick über das Wasser bis zur botswanischen Insel Sedudu.

Bootsfahrten bieten die Möglichkeit, die Region vom Wasser aus kennenzulernen und dabei unter anderem Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Vogelarten zu beobachten.


Divava Okavango


Noch einmal anders präsentiert sich das Divava Okavango, das direkt am Ufer des Okavango liegt.

Die Lodge ist von einheimischen Gärten umgeben und bietet einen guten Ausgangspunkt, um die Flusslandschaft zu erkunden. Auf Bootstouren lassen sich neben Flusspferden und Krokodilen auch zahlreiche Vogelarten beobachten.

Nach mehreren Tagen in der trockenen Landschaft Namibias fühlt sich die Sambesi-Region beinahe wie ein anderes Land an.

Und genau deshalb ist sie ein so schöner Abschluss der Route.



7. Die passenden Unterkünfte entlang der Route


Ein weiterer Bestandteil der Route sind die ausgewählten Unterkünfte von OL Leisure. Dabei liegen die einzelnen Hotels und Lodges jeweils in sehr unterschiedlichen Landschaften und passen dadurch gut zu den jeweiligen Etappen.


  • Le Mirage Sossusvlei – außergewöhnliche Unterkunft mitten in der Wüstenlandschaft

  • Strand Hotel Swakopmund – direkt am Atlantik in Swakopmund

  • Mokuti Etosha – unmittelbar am Eingang zum Etosha-Nationalpark

  • Chobe Water Villas – direkt am Chobe-Fluss in der Sambesi-Region

  • Divava Okavango – am Ufer des Okavango


Für den Start oder Abschluss der Reise bietet sich außerdem das Midgard Otjihavera Windhoek an. Das ehemalige Farmgelände liegt in den Bergen und weniger als eine Stunde vom Flughafen entfernt.


Besonders schön an dieser Kombination ist, dass sich auch die Unterkünfte mit dem Landschaftswechsel verändern: von der Wüstenlodge über das Hotel am Atlantik bis zur Lodge direkt am Fluss.



8. Warum sich lokale Expertise bei einer Namibia-Reise lohnt


Namibia ist ein Land für Roadtrips – gleichzeitig sollte man die Entfernungen nicht unterschätzen.


Zwischen den einzelnen Regionen liegen teilweise viele Kilometer und gerade bei einer Route, die Wüste, Küste, Safari und Sambesi-Region miteinander verbindet, ist eine gute Planung wichtig.


Genau hier kann die Unterstützung eines lokalen Reiseveranstalters sinnvoll sein.

OL Leisure Tours bietet sowohl Selbstfahrerreisen als auch private geführte Touren an. Die bestehenden Routen können dabei als Grundlage dienen, gleichzeitig lassen sich Reisen je nach Reisestil und gewünschtem Ablauf individuell zusammenstellen.

Das kann beispielsweise interessant sein, wenn man die Freiheit einer Selbstfahrerreise behalten möchte, aber einzelne Abschnitte lieber mit einem Guide erleben möchte.


Auch bei abgelegeneren Regionen können alternative Reiseformen wie Fly-in-Etappen eine Möglichkeit sein.


Mehr Informationen zu den verschiedenen Namibia-Routen und der individuellen Reiseplanung findest du direkt bei OL Leisure Tours.



9. 11 Tage Namibia – unser Fazit


Elf Tage sind natürlich nicht genug, um ganz Namibia kennenzulernen. Für eine erste Reise lässt sich damit aber eine beeindruckende Vielfalt miteinander verbinden.

Von den roten Dünen bei Sossusvlei geht es an den Atlantik, weiter durch die trockenen Landschaften des Nordens und schließlich in die grüne Sambesi-Region.

Gerade dieser Wechsel macht die Route so interessant.


Namibia ist dabei kein Reiseziel, bei dem nur die einzelnen Sehenswürdigkeiten zählen. Auch die langen Fahrten gehören zum Erlebnis dazu. Kilometerlange Straßen, kaum Verkehr und Landschaften, die sich scheinbar endlos vor einem ausbreiten.

Wer Namibia auf diese Weise bereist, erlebt innerhalb weniger Tage mehrere völlig unterschiedliche Seiten des Landes.


Und genau das macht einen Roadtrip durch Namibia so besonders.


Lächelndes Paar steht vor einem Safarifahrzeug in der Savanne; der Mann hält ein Teleobjektiv, Abendlicht, Bäume im Hintergrund.


Mehr über die Namibia-Reisen von OL Leisure Tours


Wenn du eine Namibia-Reise planst und dabei nicht alle Strecken, Unterkünfte und Aktivitäten selbst organisieren möchtest, kannst du dir die verschiedenen Routen von OL Leisure Tours ansehen.


Neben der hier vorgestellten 11-Tage-Route bietet OL Leisure Tours auch weitere Reisevarianten und sowohl Selbstfahrer- als auch privat geführte Reisen an.


Anzeige | Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit OL Leisure Tours entstanden.

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