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Finnisch Lappland im Winter Reiseführer 2026: Alles was du wissen musst (von A bis Z)

  • Writer: Anna & Tom
    Anna & Tom
  • Mar 16, 2023
  • 10 min read

Updated: 5 days ago

Toms Highlight war die Wanderung durch die verschneiten Wälder rund um Äkäslompolo auf einen nahegelegenen Gipfel. Oben angekommen hat der Blick zum Sonnenuntergang über die endlosen Schneewälder alles in ein sattes Rot getaucht – einfach unglaublich.


Für Anna war die Huskyschlittenfahrt das Highlight der Woche. Nicht nur die Fahrt selbst, sondern vor allem die Begegnung mit den Husky-Welpen auf der Farm.


Wir haben eine Woche in Äkäslompolo verbracht – einem kleinen Dorf im Herzen von Finnisch Lappland, das die meisten Reisenden zugunsten von Rovaniemi übersehen. Das war vielleicht die beste Entscheidung unserer Reise.


In diesem Artikel erzählen wir euch alles, was ihr für die Planung eures eigenen Lappland-Winterurlaubs braucht: Anreise, Unterkunft, Aktivitäten, Kosten und ehrliche Tipps aus eigener Erfahrung.


Paar in Winterkleidung mit ausgestreckten Armen vor verschneiter Landschaft in finnisch Lappland. Sie tragen orange und braune Mützen, der Himmel ist blau.
Inhaltsverzeichnis

1. Warum Äkäslompolo – und nicht Rovaniemi?


Rovaniemi ist das offizielle Weihnachtsmannland, gut erreichbar, gut vermarktet – und entsprechend voll. Wer einen authentischen Lappland-Winter erleben und etwas mehr Ruhe will, sollte nach Äkäslompolo fahren.


Äkäslompolo liegt rund 100 Kilometer nördlich von Kittilä, eingebettet zwischen dem Ylläs-Fjell und einem zugefrorenen See. Das Dorf hat ein paar hundert Einwohner, ein paar Hotels, ein paar Restaurants – und sehr viel Natur. Genau das haben wir gesucht.


Was uns überzeugt hat: weniger Lichtverschmutzung bedeutet bessere Polarlicht-Chancen, ruhigere Loipen und Schneeschuhpfade – und das Gefühl, wirklich in Lappland zu sein.


Luftaufnahme von Äkäslompolo in Finnisch Lappland. Verschneite Landschaft mit Häusern, umgeben von dichtem Wald. Winterliche Stimmung, weiße Dächer, ruhige Atmosphäre.


2. Anreise nach Äkäslompolo


Wir sind über Helsinki gereist: Flug nach Helsinki, dann Inlandsflug nach Kittilä. Von Kittilä gibt es Busverbindungen nach Äkäslompolo – die Fahrt dauert etwa eine Stunde. Der Bus fährt nicht stündlich, also am besten die Verbindungen vorab checken und die Flugzeiten entsprechend planen.


Flüge Buchen: Finnair*  fliegt direkt von München, Frankfurt und Wien nach Helsinki. Von dort geht es mit Finnair oder Norwegian weiter nach Kittilä. Die Inlandsflüge sind oft überraschend günstig, wenn man früh bucht.


Ohne Mietauto: Wir waren die ganze Woche ohne Auto unterwegs. Das funktioniert gut, weil die meisten Aktivitätenanbieter Transfers anbieten und das Dorf selbst sehr kompakt ist. Wer flexibler sein möchte oder Ausflüge in die Umgebung plant, sollte ein Mietauto in Kittilä* in Betracht ziehen.


Da Finnland zur EU gehört, reicht dir ein deutscher Personalausweis zur unkomplizierten Einreise. Ein weiterer Vorteil von Finnland als Reiseziel: du kannst dein Handy direkt ohne zusätzliche Kosten benutzen und musst dir keine SIM Karte für deinen Aufenthalt besorgen (vorausgesetzt du hast EU Datenroaming).



3. Unterkunft: Hotel Ylläskaltio


Wir haben im Hotel Ylläskaltio* gewohnt – direkt im Dorf, mit Blick auf die verschneite Landschaft. Die Lage ist perfekt: Man kommt zu Fuß zu den meisten Aktivitätenanbietern und Restaurants. Was uns besonders positiv überrascht hat, war das Frühstücksbuffet – für ein Hotel dieser Größe wirklich außergewöhnlich gut. Und die hoteleigene Sauna nach einem langen Tag draußen in der Kälte? Absolut empfehlenswert.


Alternative Ferienhütten: Für Äkäslompolo gibt es grundsätzlich zwei Unterkunftstypen: Hotels wie das Ylläskaltio, oder private Ferienhütten mit eigener Sauna direkt am See (Hütten vergleichen*). Wer mit Familie oder Gruppe reist, für den lohnt sich eine Hütte oft mehr – mehr Platz, mehr Privatsphäre, und das Hüttenerlebnis gehört für viele zum Lappland-Feeling dazu.


Rote Hütte im verschneiten Wald in Finnisch Lappland, umgeben von schneebedeckten Bäumen. Stimmung ist ruhig und friedlich, Schnee liegt auf dem Dach.


4. Die besten Winteraktivitäten in Äkäslompolo


Eine Woche klingt nach viel – sie war knapp. Hier sind die Aktivitäten, die wir gemacht haben und jedem empfehlen würden.


Huskyschlittenfahrt


Wenn es so richtig kalt ist, haben die Huskies die reinste Freude – und das merkt man sofort. Annas Highlight der Woche war die Huskyschlittenfahrt, und nicht nur die Fahrt selbst: Die Begegnung mit den Husky-Welpen auf der Farm danach war mindestens genauso unvergesslich.


Zu zweit oder alleine bekommt ihr euer eigenes Hundeteam und dürft gemeinsam mit den pelzigen Vierbeinern durch die verschneite Winterlandschaft düsen. Die Hunde ziehen an, der Schlitten läuft – und man begreift ziemlich schnell, warum das für so viele das absolute Highlight eines Lappland-Trips ist.


Definitiv eine Aktivität, die ihr nicht auslassen solltet.





Mehr dazu findest du hier: Huskyschlittenfahrt in Lappland


Frau in roter Mütze hält glücklich einen Husky Welpen im verschneiten Gehege. Sie trägt warme Kleidung und es herrscht eine winterliche Stimmung.


Rentierschlittenfahrt


Ein weiteres Tiererlebnis, das wir sehr empfehlen können: die Rentierschlittenfahrt. Wusstest du, dass Rentiere Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h erreichen können? Ganz so schnell geht es auf dem Schlitten dann doch nicht zu – aber das ist auch gut so. Dick in Decken eingepackt gleitet man gemütlich durch die verschneite Naturkulisse Lapplands und hat genug Zeit, die Stille und Landschaft wirklich zu genießen.


Am Ende darf man die Rentiere selbst füttern – und in einer kleinen traditionellen Hütte gibt es warmen Beerensaft und Kekse, dazu Geschichten über die Tiere und die Region. Ein ruhigerer Kontrast zur Huskyschlittenfahrt, aber auf seine eigene Art genauso besonders.





Mehr dazu erfährst du hier: Rentierschlittenfahrt in Lappland


Rentierschlittenfahrt bei Sonnenuntergang im verschneiten Wald in Finnisch Lappland.


Schneemobil fahren


Wer etwas mehr Action möchte, ist beim Schneemobil genau richtig. Was viele nicht wissen: In Lappland sind Schneemobile normale Verkehrsmittel – mit eigener Fahrbahn. Bei einer geführten Tour steuert ihr das Mobil selbst und düst durch schneebehangende Wälder und über zugefrorene Seen. Der Fahrtwind bei -20°C ist dabei nicht zu unterschätzen – Sturmhaube und gute Handschuhe sind hier keine Empfehlung, sondern Pflicht.





Mehr dazu erfährst du hier: Schneemobil fahren in Lappland


Person in rotem Anzug auf einem Schneemobil in verschneitem Wald in Finnisch Lappland.

Schneeschuhwanderung


Wer die Winterlandschaft Lapplands aktiv erkunden möchte, sollte eine Schneeschuhwanderung einplanen. Wir haben eine geführte Nachtwanderung im Pallas-Yllästunturi Nationalpark gemacht – einem der größten Nationalparks Finnlands, direkt vor der Haustür von Äkäslompolo.


Drei Personen wandern mit Schneeschuhen durch verschneiten Winterwald Lapplands. Sie tragen bunte Jacken, der Wald leuchtet im warmen Sonnenlicht.

Nachts durch den verschneiten Wald unter einem sternenklaren Himmel zu laufen ist noch einmal ein ganz anderes Erlebnis als tagsüber. Absolute Stille, Schneeflocken auf den Ästen – und am Ende kehrt man in einer gemütlichen Hütte ein und wärmt sich bei einer Tasse Tee oder heißer Schokolade auf. Ein schöner Abschluss nach einer Wanderung in der Kälte.


Schneeschuhe kann man vor Ort leihen oder direkt eine geführte Tour buchen – wir empfehlen das besonders für die erste Schneeschuhtour, da der Guide die schönsten Routen kennt.





Mehr dazu erfährst du hier: Schneeschuh Wanderung in Lappland


Person in winterlicher Kleidung beim Schneeschuhwandern im Pallas-Yllästunturi Nationalpark in Finnisch Lappland.


Wanderung auf den Kuertunturi


Toms Highlight der ganzen Reise war die Wanderung auf den Kuertunturi – einen der Fjells rund um Äkäslompolo. Der Aufstieg beginnt direkt hinter der Kirche im Dorf, führt durch verschneite Wälder und belohnt oben mit einem weiten Blick über die endlose Winterlandschaft im Sonnenuntergang. Einfach zu finden, keine Vorkenntnisse nötig – und trotzdem unvergesslich.


Verschneite Bäume in Winterlandschaft bei Sonnenuntergang in Finnisch Lappland. Orange Himmel färbt die Szene in warmes Licht. Ruhevolle, kalte Stimmung.


5. Polarlichter beobachten in Äkäslompolo


Polarlichter sind nie garantiert – das vorweg. Aber die Chancen in Äkäslompolo sind gut: wenig Lichtverschmutzung, klare Winternächte, und der zugefrorene See direkt im Dorf bietet einen perfekten freien Blick in den Himmel.


Wir waren jeden Abend am See und haben von dort aus auf die Lichter gewartet. Und wir hatten Glück. Was wir dabei gelernt haben: Warm anziehen ist alles. Wer still steht und wartet, kühlt schnell aus – besonders die Füße. Was wir beim nächsten Mal unbedingt einpacken würden, steht in unserem Artikel: Lappland Winter Kleidung: Was wir bei -25°C in Äkäslompolo wirklich gebraucht haben.


Unser Tipp: Die App Aurora zeigt die aktuelle Polarlichtaktivität in Echtzeit – damit wisst ihr schon am Nachmittag, ob sich der Abend am See lohnt.


Wer die Lichter auch fotografieren möchte: Stativ, Weitwinkelobjektiv und die richtigen Kameraeinstellungen sind entscheidend. Alle Details dazu in unserem Artikel: Polarlichter finden in Lappland


Verschneite Landschaft am See in Äkäslompolo in Finnisch Lappland. Aurora Borealis erhellt den Nachthimmel.


6. Wann sollte man nach Finnisch Lappland reisen?


Für einen klassischen Winterurlaub mit Schnee, Polarlichtern und allen Winteraktivitäten gilt: Dezember bis März. Innerhalb dieser Monate gibt es aber deutliche Unterschiede.


Dezember – Polarnacht


Stimmungsvoll, aber die Sonne geht kaum über den Horizont. Weihnachten und Silvester sind teuer und voll – wer das vermeiden will, reist lieber Anfang Dezember.


Januar & Februar – unsere Empfehlung


Temperaturen unter -20°C sind normal, Schnee ist garantiert, Polarlicht-Chancen gut. Für alle, die den echten Lappland-Winter erleben wollen.


März – mehr Licht, milder


Die Tage werden länger, die Temperaturen etwas milder. Noch Schnee, noch Polarlichter möglich – und mehr Sonnenlicht für Fotos und Aktivitäten. Guter Kompromiss für alle, denen Januar/Februar zu kalt ist.


Alle Details zur Reisezeit: Beste Reisezeit Finnisch Lappland



7. Was kostet ein Winterurlaub in Finnisch Lappland?


Lappland ist kein günstiges Reiseziel – das sollte man von Anfang an einplanen. Die größten Kostenpunkte sind Flüge, Unterkunft und Aktivitäten. Letztere summieren sich schnell: Eine Huskyschlittenfahrt kostet pro Person meist zwischen 80 und 150 Euro, Schneemobiltouren ähnlich.


Als grobe Orientierung: Für eine Woche zu zweit – inklusive Flügen, Hotel, allen Aktivitäten und Verpflegung – solltet ihr mindestens 2.500 bis 3.500 Euro einplanen.


Was wir wirklich ausgegeben haben und wo man sparen kann, steht in unserem Kostenartikel: Finnisch Lappland Kosten



8. Praktische Tipps für die Reiseplanung


Eine Reise nach Lappland ist für viele ein Herzenswunsch – bei uns war das definitiv so. Damit euer Trip genauso wird, wie ihr ihn euch vorstellt, haben wir unsere wichtigsten Tipps für die Planung zusammengestellt.


Kleidung und Packliste


Lappland im Winter bedeutet Temperaturen unter -20°C – warme und wasserfeste Kleidung ist keine Option, sondern Grundvoraussetzung. Das Zwiebelprinzip ist dabei der wichtigste Grundsatz: Thermounterwäsche, Fleece, Winterjacke – und vor allem gute Stiefel und Fäustlinge. Was wir beim ersten Mal unterschätzt haben und was wir wirklich empfehlen, findet ihr in unserer vollständigen Kleidungspackliste für Lappland.


Aktivitäten und Unterkunft frühzeitig buchen


Lappland ist ein gefragtes Reiseziel – besonders in der Hauptsaison zwischen Januar und Februar sind die besten Unterkünfte und Aktivitäten schnell ausgebucht. Unser Tipp: Beides frühzeitig buchen, am besten mindestens 4–6 Wochen im Voraus.


Bei den Unterkünften ist die Auswahl groß: Von klassischen Hotels über traditionelle Blockhütten mit eigener Sauna bis hin zu Glas-Iglus, von denen aus man die Polarlichter direkt vom Bett aus beobachten kann. Unterkunft in Äkäslompolo suchen*


Bei den Aktivitäten gilt das genauso – besonders Husky- und Schneemobiltouren sind schnell weg. Am einfachsten bucht ihr diese direkt bei den lokalen Anbietern vor Ort oder über GetYourGuide*.

Lokale Küche probieren


Die finnisch-lappländische Küche ist deftig, ehrlich und absolut einen Versuch wert. Auf der Speisekarte findet ihr Rentierfleisch, Fisch aus den umliegenden Seen und Gerichte mit Waldbeeren. Wer mutig ist: In manchen Restaurants gibt es sogar Bärenfleisch. Ein kulinarisches Erlebnis, das man anderswo kaum bekommt.


Sauna ein Muss in Finnland


Die Sauna ist kein Wellness-Extra in Finnland – sie ist Kultur. Nach einem langen Tag in der Kälte gibt es kaum etwas Besseres als eine traditionelle holzbefeuerte Sauna, gefolgt von einem kurzen Bad im zugefrorenen See. Klingt extrem, ist aber unvergesslich. Viele Hotels und Ferienhütten in Äkäslompolo haben eine eigene Sauna – beim Buchen einfach darauf achten. Fun Fact: In Finnland gibt es mehr Saunen als Autos.


Die Sami Lapplands Urweinwohner


Lapplands ursprüngliche Bewohner sind die Sami, eines der ältesten Völker Europas. Sie haben ihre eigene Sprache, Tracht und Traditionen – und bis heute meist große Rentierherden unter ihrer Obhut. Früher lebten die Sami als Nomaden, heute sind die meisten sesshaft, aber ihre Kultur ist lebendig geblieben. Wer mehr darüber erfahren möchte: Bei einer Rentierschlittenfahrt bekommt man oft einen ersten Einblick in diese Welt.



9. FAQ: Häufige Fragen zu Finnisch Lappland im Winter


Folgende Fragen stellen sich die meistesn Reisenden vor ihrer Reise nach Finnisch Lappland:


Wann ist die beste Reisezeit für Finnisch Lappland?


Januar und Februar sind ideal für den klassischen Winterurlaub: viel Schnee, gute Polarlicht-Chancen und alle Winteraktivitäten in vollem Betrieb. März bietet mehr Tageslicht und etwas mildere Temperaturen – ein guter Kompromiss. Dezember ist stimmungsvoll, aber teurer und die Polarnacht schränkt das Tagesprogramm ein. Alle Details: Finnland: Klima und beste Reisezeit


Was kostet ein Lappland Urlaub ungefähr?


Lappland ist kein günstiges Reiseziel. Für eine Woche zu zweit – inklusive Flügen, Unterkunft, Aktivitäten und Verpflegung – solltet ihr mindestens 2.500 bis 3.500 Euro einplanen. Was wir wirklich ausgegeben haben und wo man sparen kann: Finnisch Lappland Kosten


Kann man in Äkäslompolo Polarlichter sehen?


Ja – und die Chancen sind gut. Äkäslompolo hat wenig Lichtverschmutzung und liegt weit genug nördlich. Garantiert sind Polarlichter nie, aber mit einer Woche Aufenthalt hat man realistischerweise gute Chancen auf mindestens eine klare Nacht. Die Aurora-App hilft bei der täglichen Einschätzung.


Wie kalt ist es in Finnisch Lappland im Winter wirklich?


Temperaturen zwischen -15°C und -25°C sind im Januar und Februar normal. In manchen Jahren sinkt das Thermometer auch auf -30°C. Wer auf der sicheren Seite sein will: mit mindestens -20°C planen und die Kleidung entsprechend wählen. Unsere komplette Packliste: Finnland Winter Packliste für Lappland


Wie lange sollte man in Äkäslompolo bleiben?


Mindestens eine Woche – wir hatten sieben Tage und die waren knapp. Huskyschlittenfahrt, Rentierschlittenfahrt, Schneemobil, Schneeschuhwandern, Kuertunturi-Wanderung und abends auf Polarlichter warten: Das füllt eine Woche problemlos. Wer entspannter reisen möchte, plant besser zehn Tage ein.


Äkäslompolo oder Rovaniemi – welcher Ort ist besser für den Winterurlaub?


Das kommt darauf an, was man sucht. Rovaniemi ist besser erschlossen und einfacher zu erreichen. Äkäslompolo ist ruhiger, näher an der Natur und deutlich weniger touristisch. Wer authentisches Lappland-Feeling sucht statt Weihnachtsmann-Tourismus, ist in Äkäslompolo besser aufgehoben.


Was kann man in Äkäslompolo im Winter unternehmen?


Aus unserer Erfahrung die Highlights: Huskyschlittenfahrt, Rentierschlittenfahrt, Schneemobilfahren, Schneeschuhwandern im Nationalpark, Wanderung auf den Kuertunturi und abends Polarlichter beobachten am See.


Braucht man in Äkäslompolo ein Auto?


Nicht zwingend. Wir waren eine Woche ohne Auto unterwegs und haben alles gut organisiert bekommen. Der Bus fährt von Kittilä nach Äkäslompolo, die meisten Aktivitätenanbieter bieten Transfers an. Wer flexibler sein oder die Umgebung erkunden möchte, ist mit Mietauto natürlich freier.


Kann man in Äkäslompolo ohne Skifahren Urlaub machen?


Absolut. Wir haben die ganze Woche nicht Ski gefahren und hatten trotzdem mehr als genug zu erleben. Äkäslompolo ist zwar ein Skigebiet, aber die Winteraktivitäten abseits der Pisten – Husky, Rentier, Schneemobil, Wanderungen, Polarlichter – sind mindestens genauso attraktiv.


Gibt es ein Glasiglu in Äkäslompolo?


Ja, in der Region Ylläs gibt es Glasiglus, von denen aus man die Polarlichter direkt vom Bett aus beobachten kann. Diese sind besonders beliebt und schnell ausgebucht – frühzeitig buchen lohnt sich besonders. Jetzt Glasiglu Hotel buchen*



10. Unser Fazit: Lohnt sich Finnisch Lappland im Winter?


Ein Lappland-Urlaub im Winter lässt sich schwer in Worte fassen – aber wir versuchen es trotzdem.


Wir sind während unserer 7 Tage in Äkäslompolo nicht aus dem Staunen herausgekommen. Die Landschaft, die Stille, die Kälte, die Lichter am Himmel – und dann noch die perfekten Lichtbedingungen zum Fotografieren: Da die Sonne in den Wintermonaten nie ganz aufgeht, hat man tagsüber ein konstant weiches, mystisches Licht, das jedes Foto zu etwas Besonderem macht.


Dazu kommt die traditionelle Küche – deftig, wärmend und überraschend gut. Eine heiße Rentiersuppe nach einer Wanderung bei -20°C ist schwer zu schlagen.


Lappland ist kein bequemes Reiseziel. Man muss sich vorbereiten, warm einpacken und Aktivitäten frühzeitig buchen. Aber genau das macht es besonders – und unvergesslich.


Person springt auf schneebedecktem Pfad im Wald von Äkäslompolo in Lappland. Orange Mütze, Rucksack. Schneebäume im Sonnenuntergang. Winterliche Stimmung.

Du benötigst weitere Inspiration für deinen Urlaub in finnisch Lappland? Folgende Artikel können dir sicherlich helfen:


Habt ihr Fragen zur Planung? Schreibt uns auf Instagram – @tom_rbg_ und @anna_rbg_. Wir antworten auf jede Nachricht.

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