top of page
  • Instagram
  • Pinterest - Weiß, Kreis,

Arktis Expedition 2026: Unser ehrlicher Reiseführer (Spitzbergen & Svalbard)

Es gibt Reisen die man plant und es gibt Reisen die einen verändern. Die Arktis-Expedition mit der MS Ortelius gehört zur zweiten Kategorie. Sieben Tage auf einem Expeditionsschiff rund um Spitzbergen – Gletscher, Packeis, ein Eisbär, der nördlichste Briefkasten der Welt und beeindruckendes Packeis. Wir würden es sofort wiederholen. Es war die teuerste Reise unseres Lebens. Und die besonderste.


Dieser Artikel ist unser ehrlicher Reiseführer für alle die eine Arktis-Expedition planen – mit allem was wir vorher nicht wussten und im Nachhinein gerne gewusst hätten.


👉 Du planst bereits eine Expedition? Alle Details zu Packliste, Reisezeit und unseren Aufenthalt in Longyearbyen findest du in unseren spezifischen Arktis-Artikeln.


Zwei Personen in Winterkleidung stehen lächelnd auf einem Expeditionsschiffs, umgeben von Eis und Meer in der Arktis. Sonne scheint, klare blaue Himmel.
Inhaltsverzeichnis

1. Arktis Expedition 2026: Was dich wirklich erwartet


Eine Arktis-Expedition ist kein normaler Urlaub. Es gibt keinen Strand, kein Poolbar, kein All-Inclusive. Es gibt Kälte, Wind, manchmal auch Nebel – und viele Momente die sich ins Gedächtnis einbrennen, wie beispielsweise ein Eisbär der direkt am Ufer spaziert. Der Moment, an dem wir das Packeis erreicht haben. Ein Gletscher der kracht und bricht während du im Zodiac davor sitzt. Die Mitternachtssonne über dem Packeis um zwei Uhr nachts. Die absolute Stille einer Welt ohne Menschenspuren.


Was uns überrascht hat: wie anspruchsvoll die Expedition wirklich ist – nicht körperlich, sondern mental. Die See ist nicht immer ruhig. Die Wetterbedingungen können Pläne kurzfristig ändern. Man schläft auf einem Schiff, nicht in einem Hotel. Wer damit rechnet, ist vorbereitet. Wer das nicht weiß, kann sich überfordert fühlen.


MS Ortelius Expeditionsschiff Oceanwide Expeditions vor Gletscher bei Spitzbergen Arktis

Faktor

Info

Region

Spitzbergen / Svalbard – Norwegisches Archipel

Unser Schiff

MS Ortelius – Oceanwide Expeditions

Dauer

7 Tage auf dem Schiff (+ An-/Abreise Longyearbyen)

Reisezeit

Juni – August (eisfreie Saison)

Kosten

5.000 – 8.000 € pro Person (Kabine, Vollpension, Ausflüge)

Flug

Ab Oslo nach Longyearbyen (ca. 3 Std.)

Sprache

Englisch auf dem Schiff – Norwegian/Englisch in Longyearbyen

Fitness

Moderat – Zodiac-Ein- und Ausstieg, Wanderungen

Besonderheit

Packeis, Kanu-Tour, Wanderungen, Tierwelt, nördlichste Forschungsstation der Welt, usw.

 


2. Arktis Expedition 2026 planen: Die wichtigsten Fakten


Eine Arktis-Expedition erfordert deutlich mehr Vorplanung als eine normale Reise. Hier die Grundlagen die du vor der Buchung kennen solltest.


Spitzbergen / Svalbard: Was ist das?


Svalbard ist ein norwegisches Archipel im Arktischen Ozean – ca. 1.300 km vom Nordpol entfernt. Die Hauptsiedlung Longyearbyen ist der Ausgangspunkt der meisten Expeditionen. Svalbard hat eine besondere rechtliche Stellung: es ist visum- und passierscheinfrei für die meisten Nationalitäten. Außerhalb von Longyearbyen und einigen anderen Siedlungen ist das gesamte Archipel Nationalpark – man darf das Schiff während der Expedition nur in Begleitung eines bewaffneten Guides verlassen (wegen Eisbären).


Wie läuft eine Expedition ab?


Typischer Tagesablauf: Frühstück an Bord, Zodiac-Ausflüge an Land oder zu Gletschern, Mittagessen, weitere Ausflüge oder Vorträge von Expeditions-Biologen und Historikern an Bord, Abendessen, abends oft weitere Zodiac-Touren wenn die Bedingungen passen. Das Programm ist nie fix – der Expeditionsleiter entscheidet täglich je nach Wetter, Eis und Tiersichtungen.


⚠️ Wichtig: Kein Tag ist wie geplant. Die Arktis bestimmt das Programm, nicht der Reiseveranstalter. Wer offen ist, erlebt täglich Überraschungen.


Longyearbyen: Der Ausgangspunkt


Longyearbyen ist die nördlichste Stadt der Welt mit dauerhafter Bevölkerung – ca. 2.500 Einwohner, 78° nördliche Breite. Die meisten Expeditionen starten und enden hier. Plant mindestens einen Tag extra ein: die Stadt ist interessanter als sie auf der Karte wirkt. Wenn du dort bist, plane unbedingt auch einen Besuch um städtichen Naturkunde Museum ein. Die Atmosphäre dieser Stadt am Ende der Welt ist wirklich einzigartig.


Longyearbyen Spitzbergen Svalbard – bunte Häuser der nördlichsten Stadt der Welt mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund

Weitere Informationen zu unserem Aufenthalt in Longyerbien haben wir dir in unserem Artikel Longyearbyen auf Spitzbergen – Unser Aufenthalt in der nördlichsten Stadt der Welt zusammengefasst.




3. Arktis Expedition Route: Unsere 7-Tage-Route mit der MS Ortelius


Keine Expedition ist identisch – die Route hängt von Eisverhältnissen, Wetter und Tiersichtungen ab. Das ist unsere Route vom Juni/Juli:

Tag

Station

Highlights

1

Longyearbyen → Abfahrt

Einschiffung, erste Einweisung, Abfahrt Richtung Norden

2

Ny-Ålesund / Ny London

Nördlichste Forschungsstation, verlassene Bergbausiedlung

3

Smeerenburg / Ytre Norskøya

Historische Walfangstation, Walrosse, Vogelklippen

4

Packeis / Nordpolregion

Sureale Momente an Board mit Blick ins Weite

5

Texas Bar / Monaco-Breen

Ice Plunge Texas Bar, Gletscher Monaco-Breen per Kanu

6

Hamburgbukta / Magdalenefjorden

Gletscher-Wanderung, Zodiac durch Eisschollen

7

Ymerbukta → Longyearbyen

Letzter Landgang, Rückfahrt, Ausschiffung

 

💡 Routen-Hinweis: Diese Route ist eine von vielen möglichen. Oceanwide Expeditions und andere Anbieter fahren verschiedene Routen je nach Saison und Eisverhältnissen. Manche Routen führen weiter Richtung Nordpol, andere fokussieren mehr auf die Westküste Spitzbergens.



4. Arktis Expedition Highlights: Die eindrucksvollsten Momente


Wir hatten sieben Tage und mehr Highlights als in manchen zweiwöchigen Reisen. Hier die Momente die wir nie vergessen werden.


Der erste Blick auf Packeis


Werden wir nie vergessen: nach einer langen Fahrt wachen wir morgens auf, es kommt eine Durchsage des Kapitäns, wir sollen an Deck kommen. Vor uns: eine unglaubliche Weite, Packeis, soweit man blicken kann. Eine unglaubliche Erfahrung, die sich tief eingeprägt hat und einen dankbar werden lässt, dass man diesen Moment erleben darf.


Menschen auf einem Schiff beobachten eine eisige Meereslandschaft mit Packeis soweit das Auge reicht. Klarer blauer Himmel, weiße Eisschollen und eine Flagge im Wind.

Langersehnte Eisbären Sichtung


Das ist der Moment auf den jeder Expeditionsgast wartet – und der einen trotzdem unvorbereitet trifft. Wir haben nur einen Eisbären gesehen, direkt aus dem Zodiac heraus. Die Größe dieser Tiere in ihrer natürlichen Umgebung, in freier Wildbahn, mit dem Meer dahinter – das lässt sich nicht fotografieren.


Eisbär steht auf Felsen am Wasser, mit eisiger Gletscherkulisse im Hintergrund. Der Himmel ist bewölkt, die Szene wirkt kühl und still.

Kajak-Tour zwischen Gletschern


Monaco-Breen – ein Gletscher an der Nordküste Spitzbergens. Wir sind im Kajak daran entlanggefahren. Das Knacken und Grollen des Eises, die absolute Stille dazwischen. Für uns eine sehr schöne Erfahrung - zwar in Kleingruppen und mit Guide, aber dennoch mehr Freiheit und nur zu zweit im Kajak.


Personen in einem Kajak auf einem ruhigen See mit schneebedeckten Bergen bei Spitzbergen im Hintergrund. Beide tragen Sonnenbrillen, Frau lächelt.

Nördlichster Briefkasten & Forschungsstation Ny-Ålesund


Ny-Ålesund ist die nördlichste permanente Forschungsstation der Welt – verschiedene Länder betreiben hier wissenschaftliche Stationen, Deutschland mit dem Alfred-Wegener-Institut. Der Ort hat eine surreale Atmosphäre: winzige bunte Häuser, arktische Stille, Rentiere die zwischen den Gebäuden grasen. Und den nördlichsten Briefkasten der Welt – natürlich haben wir eine Postkarte aufgegeben.


Frau steckt Postkarte in roten Briefkasten in Ny-Ålesund. Sie trägt eine Mütze und Jacke, steht vor blauem Holzhaus mit Fenster.

Smeerenburg & die Walrösser


Smeerenburg ist eine historische Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert – heute nur noch Überreste im Schnee. Direkt daneben: eine Walrosskolonie. Dutzende Walrosse liegen übereinander am Strand, schnattern, dösen, riechen. Wir durften auch an Land gehen und die Walrösser von sicherer Entfernung beobachten.


Walrosskolonie bei Smeerenburg Spitzbergen – Walross liegt am Strand

Ice Plunge in der Texas Bar


Die Texas Bar ist eine historische Hütte an der Nordküste Spitzbergens – und der Ort wo du in das Arktische Meer springen kannst. Wassertemperatur: ca. 2–4°C. Wir hatten unsere Badesachen leider nicht mit dabei und sind deshalb nicht mit ins Wasser, einige Mitreisende haben sich aber getraut.



5. Arktis Expedition Tiere: Was du sehen kannst


Die Tierwelt ist für die meisten Expeditionsgäste der Hauptgrund für die Reise. Hier was wir gesehen haben – und was realistisch zu erwarten ist.


Eine große Vogelschwarm fliegt vor einer blauen Gletscherwand. Der Vordergrund zeigt Wasser. Die Stimmung ist lebhaft und dynamisch.

Was wir gesehen haben:


  • Eisbären: eine einzige Sichtung – der absolute Höhepunkt

  • Walrosse: Große Kolonie bei Smeerenburg – unvergesslich

  • Rentiere: Überall auf Spitzbergen, auch in Longyearbyen zwischen den Häusern

  • Polarfuchs: Einzelne Sichtungen – scheuer als Rentiere

  • Robben: verschiedene Arten, haben wir täglich gesehen

  • Wale: Blauwal, Buckelwal

  • Seevögel: Tausende – Dreizehenmöwen, Trottellummen, Papageientaucher


Drei Papageientaucher stehen auf einem felsigen Vorsprung in Spitzbergen. Der Hintergrund zeigt eine zerklüftete Felslandschaft in natürlichen Erdtönen.

💡 Eisbären: Der Guide auf dem Schiff und bei Landgängen trägt immer eine Waffe. Bevor du an Land kommen darfst, haben die Guides bereits zu deiner eigenen Sicherheit das Land nach Eisbären abgesucht. Du wirst Eisbären also sehr wahrscheinlich nicht an Land sehen, sondern entweder vom Schiff oder Zodyak aus.


Was du realistisch erwarten kannst


Tiersichtungen sind nie garantiert – das ist die Arktis, kein Zoo. Die meisten Expeditionen haben Eisbären-Sichtungen, aber nicht alle. Walrosse bei Smeerenburg sind fast garantiert wenn das Wetter es erlaubt. Wale hängen von der Jahreszeit und Route ab. Wer mit Garantien reist, wird enttäuscht. Wer offen ist, erlebt mehr als erwartet.



6. Arktis Expedition Anbieter 2026: Oceanwide & Co.


Wir waren mit Oceanwide Expeditions auf der MS Ortelius – und haben sehr gute Erfahrungen gemacht. Hier unser Überblick über die wichtigsten Anbieter.


Oceanwide Expeditions & MS Ortelius


Oceanwide ist einer der erfahrensten Polar-Expeditionsanbieter weltweit. Die MS Ortelius ist ein mittelgroßes Expeditionsschiff – ca. 80 Gäste, erfahrene Expedition-Crew, gut ausgestattetes Zodiac-Fleet. Die Experten-Vorträge an Bord (Biologie, Geologie, Geschichte) sind ein echter Mehrwert – wir haben jeden Abend neue Zusammenhänge verstanden. Die Qualität der Guides und die Sicherheitsstandards haben uns vollständig überzeugt.


MS Ortelius auf ruhigem Wasser vor schneebedeckten, felsigen Bergen unter klarem Himmel bei Spitzbergen. Stimmung ist ruhig und friedlich.

🔗 AFFILIATE: Oceanwide Expeditions Arktis-Touren vergleichen (Oceanwide-expeditions.com)


Andere seriöse Anbieter


  • Hurtigruten Expeditions: Größte Schiffe, mehr Komfort, weniger Abenteuer

  • Quark Expeditions: Spezialist für Polarreisen, verschiedene Schiffgrößen

  • Poseidon Expeditions: Kleinere Gruppen, sehr erfahrene Crew

  • G Adventures: Eher für jüngere Reisende, günstiger


⚠️ Vorsicht bei sehr günstigen Angeboten: Arktis-Expeditionen unter 3.000 € pro Person sind oft mit alten Schiffen, unerfahrenen Crews oder sehr eingeschränktem Programm verbunden. Sicherheit in der Arktis hängt direkt von der Schiffsqualität und Crew-Erfahrung ab.



7. Arktis Expedition Kosten 2026: Was du wirklich bezahlst


Eine Arktis-Expedition ist die teuerste Reise die wir je gemacht haben – und wir bereuen keinen Cent davon. Hier die vollständige Kostenübersicht für 7 Tage auf dem Schiff, sowie 2 Übernachtungen in Longyearbyen.

Kostenblock

Betrag pro Person (ca.)

Expedition (Kabine, Vollpension, Ausflüge)

4.500 – 7.500 €

Flug (Hin & Rück nach Longyearbyen via Oslo)

400 – 800 €

Hotel Longyearbyen (1–2 Nächte vor/nach)

150 – 300 €

Ausrüstung (wenn neu gekauft)

300 – 800 €

Trinkgelder Crew (empfohlen)

ca. 100–200 €

Souvenirs & Sonstiges

100 – 200 €

GESAMT

ca. 5.500 – 9.800 € pro Person

 

Unsere realen Kosten lagen bei ca. 5.000–8.000 € pro Person – inklusive Flug, Expedition und Ausrüstung. Das ist viel Geld. Und gleichzeitig: für ein Erlebnis das deine Sicht auf die Welt verändert, ist das ein anderer Maßstab als für einen Strandurlaub.


💡 Spartipp: Frühbucher-Rabatte von 10–15% sind bei den meisten Anbietern üblich wenn du 12+ Monate vorher buchst. Einzelkabinen-Zuschlag vermeiden: viele Anbieter matchen Singles mit anderen Alleinreisenden für die günstigere Doppelkabine.




8. Arktis Expedition Reisezeit 2026: Wann ist der beste Zeitpunkt?


Die Arktis ist nur in einem kurzen Zeitfenster mit dem Schiff erreichbar – von etwa Juni bis September wenn das Packeis weit genug zurückgegangen ist.

Monat

Bedingungen

Empfehlung

Juni

Viel Packeis, 24h Sonne, Eisbären aktiv

★★★★ Ideal für Packeis & Eisbären

Juli

Bestes Wetter, weniger Eis, viele Tiere

★★★★★ Ideal für Tiersichtungen

August

Wärmstes Monat, Zugvögel, Beeren

★★★★ Sehr gut

September

Erste Nordlichter möglich, ruhiger

★★★ Gut, weniger Expeditionen

 

Wir waren Ende Juni, Anfang Juli – das war ideal. Ausreichend Packeis für Eisbären-Sichtungen, 24-Stunden-Tageslicht für Zodiac-Touren zu jeder Tageszeit, und das beste Wetter der Saison. Im September sind erste Nordlichter möglich – aber die Temperaturen sind kälter und weniger Expeditionen fahren.



9. Arktis Expedition Packliste 2026: Was du wirklich brauchst


Die Packliste für eine Arktis-Expedition unterscheidet sich fundamental von jeder anderen Reise. Die meisten Anbieter geben detaillierte Listen – hier unsere persönlichen Ergänzungen aus eigener Erfahrung. Wir haben aber auch noch eine ausführliche Packliste für eine Arktis Expedition vorbereitet.


Pflicht – ohne geht es nicht



Für Fotografen


  • Kamera mit langer Brennweite: Für Eisbären aus Distanz – mindestens 400mm Äquivalent

  • Wasserdichte Kameratasche*: Zodiac-Gischt ist unvermeidlich

  • Viele Speicherkarten & Ersatzakkus: Kälte entleert Akkus schnell

  • Stativ oder Monopod*: Für Schiffsvibrationen und schlechtes Licht


💡 Ausrüstung leihen: Viele Anbieter verleihen Gummistiefel und Expeditionsjacken auf dem Schiff – das spart Gepäck und Geld. Prüfe vor der Buchung was inklusive ist.



10. Arktis Expedition FAQ: Die häufigsten Fragen


Die Fragen die uns am häufigsten gestellt werden rund um die Arktis-Expedition.


Ist eine Arktis-Expedition gefährlich?


Mit seriösen Anbietern und erfahrener Crew: nein. Sicherheit hat auf Polarexpeditionen absolute Priorität. Alle Landgänge finden mit bewaffneten Guides statt, die Schiffe sind für arktische Bedingungen ausgerüstet, Zodiacs haben Sicherheitsausrüstung. Das größte Risiko ist Seekrankheit bei schlechtem Wetter – Medikamente vorbereiten.


Was wenn ich seekrank werde?


Seekrankheit ist auf Arktis-Expeditionen real – besonders in der Barentssee kann es rau werden. Wir empfehlen vorsorglich Medikamente einzunehmen (Dimenhydrinat oder Scopolamin-Pflaster). Sprich vorher mit deinem Arzt. Die meisten Passagiere gewöhnen sich nach 1–2 Tagen an die Bewegung des Schiffes. Wir fanden es an Board relativ ruhig, nur an 1-2 Tagen war es wirklich etwas holperig und wir haben Medikamente genommen.


Wie fit muss ich sein für eine Arktis-Expedition?


Normale Grundfitness reicht. Die größten körperlichen Anforderungen sind der Ein- und Ausstieg ins Zodiac (Gleichgewicht, ein großer Schritt), Wanderungen bei Landgängen auf unebenem Gelände (1–3 Stunden), und das Stehen auf dem Schiffsdeck bei Wind. Wer gut zu Fuß ist und keine schwerwiegenden körperlichen Einschränkungen hat, ist gut dabei. An Land wurde bei unserem Anbieter auch immer nach Fitnesslevel eingeteilt und verschiedene Routen angeboten.


Kann man die Arktis auch ohne Expedition besuchen?


Longyearbyen kann man als normales Reiseziel besuchen – Flug ab Oslo, Hotel, lokale Ausflüge. Das ist deutlich günstiger aber auch ein grundlegend anderes Erlebnis. Die wirkliche Arktis – Packeis, entlegene Buchten – ist nur per Expedition erreichbar. Hier kannst du alle Ausflüge für Longyearbyen entdecken*


Wie lange vorher sollte ich buchen?


Für beliebte Sommermonate (Juli/August): 12–18 Monate vorher. Frühbucher bekommen bessere Kabinenauswahl und oft Rabatte. Wer kurzfristig bucht: manchmal gibt es Last-Minute-Angebote für nicht vollständig gebuchte Expeditionen – aber verlasse dich nicht darauf.



11. Fazit: Für wen lohnt sich eine Arktis-Expedition?


Eine Arktis-Expedition ist nicht für jeden. Sie ist teuer, sie ist anspruchsvoll, sie ist unberechenbar. Das Wetter entscheidet das Programm, nicht du. Manche Tage sind grau und kalt und neblig, wir hatten aber extrem Glück und jeden Tag Sonnenschein.


Für wen sie sich lohnt: Naturliebhaber und Tierfotografen, alle die etwas wirklich Außergewöhnliches suchen, Menschen die bereit sind für eine Reise die ihre Perspektive auf die Welt verändert und alle die sich fragen ob es wirklich nötig ist so viel Geld für eine Reise auszugeben – und bereit sind die Antwort zu erleben.


Unsere persönliche Antwort: Es war die teuerste Reise unseres Lebens. Und die einzige bei der wir nie einen Moment gezweifelt haben ob es die richtige Entscheidung war.




👉 Alle Details für deine Expedition: [Arktis Packliste], [Beste Reisezeit Arktis] und weitere Artikel folgen in Kürze.



Du möchtest weitere EInblicke zu unseren Reisen? Dann folge uns auf Instagram – wir antworten auf jede Nachricht! @tom_rbg_ und @anna_rbg_

*Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Dir entstehen durch den Kauf über diese Links keine Mehrkosten, du belohnst damit lediglich unsere Arbeit.


Hi!

​Schön, dass du auf unseren Blog aufmerksam geworden bist! Hier findest du spannende Reiseberichte aus Deutschland, Europa und der Welt sowie Tipps für die perfekten Fotos!

Ich-quer.jpg
Apache_04_PS 2.jpg

Jetzt zum Newsletter anmelden!

Vielen Dank für deine Anmeldung!

bottom of page